toolkit für komplexe situationen
Wie gehen die Stacey Matrix und Cynefin zusammen, wenn wir menschen etwas beibringen? Die grobe unterscheidung für uns ist komplizierte und komplexe situationen. Komplexe situationen sind per se alle, in denen menschen oder lebewesen vorkommen, die wir trainieren wollen (vgl. komplexe-systeme, complexity-defn).
Der trick ist, sein repertoire — sein toolkit — so zu erweitern, dass man in diesen komplexen situationen mehr ausprobieren kann und damit besser sieht, was funktioniert und was nicht. In komplexen situationen müssen wir ohnehin erst probieren, um dann auszuwählen, welches tool uns weiterbringt (lernen-durch-erfahrung). Es gibt kein in dem sinne „richtiges” tool, weil in der nächsten komplexen situation mit einem anderen menschen schon wieder andere tools besser wären. Deswegen ist es so wichtig, das toolset zu verbreitern: Menschen, die etwas gut können, haben einfach ein größeres Toolkit (vgl. sensemaking-101).
Natürlich kann man mit einem Bohrer auch einen Nagel einschlagen — es funktioniert aber nicht so gut. Besser, wenn man auch einen Hammer verwenden kann. Man kann mit einer Handsäge etwas sägen, mit einer elektrischen Säge geht es besser, und bei einem Balken bestimmter Dicke ist eine Zug- und Kappsäge noch besser. Wenn ich alle Tools kenne, dann weiß ich auch, womit es besser ginge — und kann mehr ausprobieren.
Anschluss
- dissoziiert-vs-assoziiert — gleiche Logik aus anderem Eingang: Wahrnehmungspositionen sind zweiachsig, eine Universallösung („das eine richtige Tool / die richtige Brille”) wird komplexen, menschlichen Situationen nicht gerecht.
Quick-Capture via Letterly · State: boat · 2026-06-17 · Querlink ergänzt 2026-06-18
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gepflanzt vor 4 wochen · zuletzt gepflegt vor 2 wochen